Von links nach rechts: Axel Steffen, Abteilungsleiter Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, 2M-Gruppen-Geschäftsführer Oliver Majowski, HWK-Hauptgeschäftsführer Ralph Bührig und Innungsobermeister Matthias Karstedt
HWK Potsdam /Weitermann
Von links nach rechts: Axel Steffen, Abteilungsleiter Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, 2M-Gruppen-Geschäftsführer Oliver Majowski, HWK-Hauptgeschäftsführer Ralph Bührig und Innungsobermeister Matthias Karstedt

Gelebter Umweltschutz

2M Gruppe tritt Umweltpartnerschaft Brandenburg bei

Als Vorzeigebeispiel und beste Werbung für Brandenburg lobte der Abteilungsleiter Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Axel Steffen, am Dienstag, den 6. Juli, die 2M Gruppe GmbH Gebäudereinigung in Potsdam anlässlich der Aufnahme des Handwerksbetriebes in die Umweltpartnerschaft Brandenburg. Damit gehört der Gebäudedienstleister zu 70 brandenburgischen KMU, denen ein Umweltzertifikat nachweist, dass sie Umweltschäden vermeiden und die betriebliche Umweltleistung in der Produktion, bei den Produkten oder ihren Dienstleistungen kontinuierlich verbessern.

2M-Geschäftsführer Oliver Majowski installierte im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Verantwortlichen für Innovation und Technik der Handwerkskammer Potsdam und gemeinsam mit seinen 300 Mitarbeitern dazu ein umfangreiches Umweltmanagementsystem im Betrieb. Mit Erfolg: Denn ob Diamantschleifverfahren, bei denen bei der Reinigung komplett auf Reinigungsmittel verzichtet wird, Cradle-to-Cradle-Recycling-Verpackungen, umwelt- und gesundheitsverträgliche Inhaltsstoffe oder Elektromobilität – allein im Jahr 2020 sparte der Handwerksbetrieb über 6,5 Tonnen Kohledioxid ein. 2021 werden es rund 9 Tonnen.

Die Aufnahme in die Umweltpartnerschaft verstehe er als wichtiges Signal auch an seine Handwerkskollegen. „Kein Handwerksbetrieb kommt an dem Thema mehr vorbei. Umweltschutz ist keine Modeerscheinung. Die Unterstützung durch die Handwerkskammer ist ein wichtiges Werkzeug, sich mit ihrer Hilfe auf den Weg zu begeben und auch als KMU einen Beitrag zu leisten. Das müssen wir allerdings noch viel bekannter machen.“ Ralph Bührig, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, regte in diesem Zusammenhang ein Förderprogramm für externe Unterstützung zur Implementierung des Umweltmanagementsystems an. „Ein Handwerksbetrieb mit im Schnitt vier Mitarbeitern braucht vor allem Manpower, um dies zu bewältigen. Eine solche Hilfe versetzt noch mehr Handwerker in die Lage, auch in kleinen Betrieben das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz aktiv umzusetzen. Unsere Unternehmer wissen, wie wichtig nachhaltiges Wirtschaften heute ist. Die Umsetzung begleiten wir deshalb auch bis zur Erreichung des Umweltsiegels“



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